Ich habe eine Frage zu dem analytisch "herausfordernden" pharmazeutischen Wirkstoff Pirocton-Olamin:
In einer sehr alten Vorschrift des Herstellers Hoechst wird das Material in kosmetisch-pharmazeutischen Formulierungen (z. B. Shampoos) nach der Reduktion mit Titan(III)-chlorid via RP-HPLC bestimmt (siehe Abschnitt 5.2).
Die Frage ist: In welcher Form wird das Pirocton-Olamin reduziert? Ein Angriff kann ja nur an der Keto-Gruppe des Rings stattfinden, oder sehe ich das falsch?
Es gibt zwar zahlreiche Veröffentlichungen zur Analytik dieses Wirkstoffs (auch mit Derivatisierungen usw.), aber Literatur zu Reduktion mit TiCl3 konnte ich nicht finden.
Kann jemand helfen?