Literatursuche für Amateurforscher

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mgritsch
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Literatursuche für Amateurforscher

Beitrag von mgritsch »

Literatursuche für Amateurforscher

1. Allgemeines
Das Publizieren und Studieren wissenschaftlicher Ergebnisse ist das wichtigste Fundament der Forschung. Nur so können Erkenntnisse von anderen Wissenschaftlern aufgegriffen und weiter genutzt und entwickelt werden, und letztendlich sorgt auch der „Peer Review“ Prozess für eine gewisse Qualitätskontrolle.

Was im professionellen Umfeld von Forschung, Lehre und Industrie selbstverständlich ist, sollte natürlich im Bereich der Amateur-Forschung auch nicht fehlen! Eine gute Literatur-Suche hilft, sich in ein Thema einzuarbeiten, aus verschiedenen Zugängen zu einem Problem den geeignetsten auszuwählen oder im Idealfall seine eigenen Schlüsse zu ziehen und einen neuen Weg zu finden – somit tatsächlich forschend tätig zu sein und selbst etwas Neues zu schaffen. Nicht zuletzt erspart es möglicherweise aufwändige, frustrierende oder sogar gefährliche Fehlschläge und ist eine ständige Quelle neuer Inspiration.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Primärliteratur (Original-Veröffentlichungen der Forscher, „Papers“), Sekundärliteratur (Bücher, Reviews die Primärliteratur zusammenfassen und diskutieren) und Tertiärliteratur (komprimierte Zusammenfassungen wie Lehrbücher, Indizes, lexikalische Werke – z.B. auch Wikipedia). Wenn immer möglich sollte man unbedingt Primärliteratur heranziehen, denn diese hat den größten Grad an Authentizität, Glaubwürdigkeit und - für Praktiker wichtig - vor allem an Details!

Zu jeder Veröffentlichung – auch hier bei Illumina! – sollten grundsätzlich immer entsprechende Quellenangaben gehören. Nicht nur aus ethischen Gründen (Plagiarismus) oder aus Gründen der Rechtfertigung / Beleg von Aussagen, sondern auch um dem interessierten Leser die Möglichkeit zu geben, sich selbst weiter zu vertiefen und ggfs. auch die Ergebnisse kritisch hinterfragen zu können.



2. Suchen
a. Suchmaschinen
Im professionellen Umfeld gibt es viele komfortable Möglichkeiten rasch Literatur suchen zu können, sei es das Bibliotheks-System oder teure, kommerzielle Datenbanken wie Reaxys (Elsevier) oder SciFinder (CAS). Aber auch dem Amateur steht eine Vielzahl an hervorragenden Literatur-Datenbanken frei zur Verfügung, Wikipedia hat dazu eine gute Übersicht.

Die mit Abstand größte ist dabei Google Scholar mit geschätzten 389 Mio Einträgen (2018 – weniger sind es seit damals sicher nicht geworden…). Aber es kommt nicht unbedingt auf die Menge an, oft ist die Anzahl an (nicht unbedingt nützlichen) Ergebnissen eher erschlagend. Ich persönlich habe z.B. mit Crossref sehr gute Erfahrungen gemacht, auch wenn die Datenbasis derzeit „nur“ 159 Mio Einträge umfasst. Leider scheint sie oft technische Probleme zu haben. Mit einer Suche in den beiden sollte man fast immer finden was man sucht.

Suche in der „allgemeinen“ Engine von Google ist ein schwieriges Thema. Einerseits führt sie nicht so oft zur gewünschten Primärliteratur, eher zu sekundären oder tertiären Quellen, meist nur zu diversen Händlern und ist daher wenig zu empfehlen. Andererseits gibt es einige ältere Quellen aus dem 19. Jahrhundert die nicht systematisch erfasst sind aber in öffentlich zugänglichen digitalen Archiven liegen die sehr wohl von Google indiziert wurden. Ergänzend kann man es also auf jeden Fall versuchen.

Gerade bei den Grundlagen die oft in der Zeit um 1900 schon erforscht wurden, sind die Suchmaschinen anscheinend nicht so gut mit Daten ausgestattet. Daher kann es auch Sinn machen, direkt bei den großen, alten Journals zu suchen. Das wären für uns Chemiker insbesondere: Eine Interessante Ergänzung kann auch die Suche in Patenten sein, ebenfalls komfortabel von Google über https://patents.google.com/ gelöst. Patente sind zwar keine Primärliteratur im engeren Sinne aber durchaus zitierfähig.

Last but not least ist oft die Literatur selbst die beste Quelle für weitere Literatur. Dank entsprechender Zitate kann (und sollte man unbedingt!) sich dort entsprechend weiter zurück arbeiten wenn man einmal etwas passendes gefunden hat. Das sind oft die besten und treffendsten Ergebnisse, bereits auf dem Silbertablett serviert. Manche Journals ermöglichen über die „cited by“ Funktion auf der Website sogar eine gewisse Vorwärts-Suche.

b. Suchstrategien
Stichworte: Ein gewisses Problem sind die Bezeichnungen von Chemikalien – da es oft verschiedene Namen und Schreibweisen gibt, sollte man immer mehrere ausprobieren (z.b. Sulfate vs. Sulphate, Iod vs. Jod). Vor allem bei älteren Publikationen können veraltete Bezeichnungen ein Problem sein, hinzu kommt noch, dass alte Scans bei der Bild-zu-Text Umwandlung (OCR) oft viele Fehler enthalten können. Gleiches gilt für Abkürzungen (z.B. TLC, DC, Chromatographie, Dünnschicht etc.). Isomeren-Präfix-Nummern sollte man besser weglassen, sofern man nicht ein ganz bestimmtes sucht und ständig das falsche angezeigt bekommt. Auch sonst werden allein mit dem Stammnamen einer Verbindung oft auch viele Derivate gut gefunden. Formeln funktionieren selten gut.

Sprache: auch wenn die Suchmaschinen teils durchaus flexibel in beiden Sprachen suchen, kann es nicht schaden sowohl englische als auch deutsche Stichworte zu probieren. Da historisch die chemische Forschung in Deutschland eine große Bedeutung hatte, gibt es sehr viele wichtige ältere Publikationen bis in die 60er oder 70er hinein in Deutsch, erst danach dominiert fast nur noch Englisch.

Buzzwords: ergänzende Stichworte können helfen gezielter zu finden, was man sucht. Die Begriffe „flask added“ helfen z.B. ungemein, wenn man nach einer Syntheseanleitung sucht, da sie in praktisch jeder vorkommen!

Operatoren: die meisten Suchmaschinen unterstützen sogenannte Operatoren mit denen man die Suche verfeinern kann. Phrasen (wichtig bei englischen chemischen Namen die getrennt geschrieben werden) findet man, indem man etwas unter Anführungszeichen stellt. Ein vorangestelltes Minus schließt den Begriff aus. z.B. wenn man nach anderen Anwendungen von TTC als in der Mikrobiologie sucht, kann man entsprechende Ergebnisse unterdrücken, indem man die „störenden“ Begriffe aus den ersten Ergebnissen mit dem vorangestellten Minus ausschließen lässt:

Code: Alles auswählen

tetrazolium chloride -tissue -viability -dehydrogenase -growth
und schränkt damit in dem Fall gleich von über 200.000 auf unter 20.000 Ergebnisse ein. Alternativ dazu gibt es im Menü auch eine erweiterte Suche mit entsprechenden Optionen.

Zitate: Wenn man ein Zitat aus einem Paper aufrufen möchte, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man manövriert sich durch die entsprechende Seite des Journals oder man gibt das Zitat in Google Scholar ein, was meist direkt zum Link führt. Damit das gut funktioniert, sollte man idR keine Autoren-Namen mit angeben, sondern nur das kurze Format: Journal-Abkürzung, (Jahr), Ausgabe, Seitennummer benutzen.


3. Finden
Hat man nun ein möglicherweise interessantes Paper gefunden und möchte es aufrufen, so gibt es mehrere Möglichkeiten:

Direkter Zugriff: manche Paper sind „open Access“ und frei verfügbar, entweder hat Google direkt den Link zum pdf oder man findet auf der Seite des Journals eine kostenlose Download-Möglichkeit. Auch ältere Paper mit abgelaufenem Urheberrecht (erlischt 70 Jahre nach Tod des Autors) sind mitunter frei verfügbar.

Ein Wort zu „open Access“: auch wenn der Grundgedanke des freien Zugriffs sehr positiv ist und sich steigender Beliebtheit erfreut, so führt er doch praktisch oft in eine falsche Richtung. Da in dem Fall der Autor für die Kosten des Verlags aufkommt, gibt es ein kommerzielles Interesse, die Hürden nicht zu hoch zu machen. Das führt wiederum dazu, dass der Peer-Review Prozess eventuell nicht oder nicht entsprechend gründlich abläuft und dort mitunter eine Häufung an qualitativ weniger wertigen bzw. vertrauenswürdigen Artikeln zu finden ist. Das Problem des Publikationsdrucks und der darunter leidenden Qualität betrifft aber nicht nur Open Access Journals. Auf https://de.wikipedia.org/wiki/Pubpeer finden sich zahlreiche kritische post-publication peer-reviews.

Sci-Hub: die wohl bekannteste und praktischste Anlaufstelle ist sicher Sci-Hub. Rechtlich bewegt man sich damit jedoch in einer gewissen Grauzone. Legitim kann der Gebrauch sein, wenn es eine andere zugrundeliegende Berechtigung für den Zugriff gibt (z.B. über die Uni-Bibliothek) oder bei abgelaufenem Urheberrecht (erlischt 70 Jahre nach Tod des Autors). Zu diskutieren ist sicher, inwiefern Amateur-Forschung (sofern nicht kommerziell) durch § 60c (3) UrhWissG (Wissenschaftliche Forschung) gedeckt ist, dem gemäß gilt:
Abbildungen, einzelne Beiträge aus derselben Fachzeitschrift oder wissenschaftlichen Zeitschrift, sonstige Werke geringen Umfangs und vergriffene Werke dürfen abweichend von den Absätzen 1 und 2 vollständig genutzt werden.
(siehe dazu die sehr gute Zusammenfassung unter https://www.sozialwissenschaften.uni-ma ... sG-003.pdf)
Wichtig: um bei Sci-Hub ein Dokument aufrufen zu können, benötigt man die sogenannte „DOI“ (Digital Object Identifier), das ist ein Link der eindeutig ist und nicht erlischt. Diesen findet man idR auch auf der Original-Seite des Papers/Journals.

Ein möglicher neuer „Platzhirsch“ könnte „Annas Archive“ werden. Zum einen sind sie auch ein mirror für die Inhalte von Sci-Hub, darüber hinaus behaupten sie auch mehr und vor allem neuere Inhalte zu führen: „Sci-Hub has paused uploading of new papers. SciDB is a continuation of Sci-Hub.“ Über die Suche sind auch Bücher zugänglich und eine Suchfunktion auf Basis Metadaten bedeutet, dass man hier nicht nur mittels DOI das Dokument aufrufen sondern auch Inhalte finden kann (Titel, Autor, Abstract). Mit dem Auffinden einer DOI hat die Seite aber noch gewisse Probleme. Die Seite ist noch relativ neu aber hat definitiv das Potenzial zur neuen universellen Anlaufstelle!

Archive: ältere und sonstige rechtefreie Literatur wird dankenswerterweise teils in öffentlichen Archiven zugänglich gemacht. Besonders nennenswert sind hier: Bibliothek: es schadet sicher nicht, mal die nächstgelegene Universitätsbibliothek zu besuchen und sich über Möglichkeiten eines Zugangs zu informieren. Eventuell ist er frei möglich, vielleicht gibt es auch ein Alumni-Programm odgl. unter dem ein Zugriff um wenig Geld sogar remote möglich ist.

Leider muss man aber sagen, dass trotz riesiger Fortschritte bei weitem nicht alles überhaupt digital verfügbar ist. Viele einst wichtige Journals wurden im Lauf der Jahre eingestellt oder zusammengeführt. Vieles liegt als Print-Version noch in Bibliotheken wo man es ggfs. persönlich ausheben lassen kann oder manchmal sogar digitale Kopien bestellen kann. Das ist aber oft nicht für jedermann möglich oder teuer und zeitraubend. In Summe kann man aber sagen, dass wir heute in den 2020er Jahren einen wirklich unglaublich riesigen Wissens-Schatz in Reichweite nur weniger Klicks haben, eine geradezu traumhafte Situation für jeden Amateurforscher.


4. Organisieren
Wenn man sich eine Zeit lang mit Themen beschäftigt, wird man eine nennenswerte Anzahl an Literaturstellen finden und ggfs auch entsprechende Dokumente dazu ansammeln. Hier kann man irgendwann rasch den Überblick verlieren. Eine große Hilfe um wieder Ordnung hinein zu bringen ist das Open Source Programm Zotero

Zotero ist sehr intuitiv zu benutzen, gut dokumentiert und supoported, verwaltet die Zitate und auch die Dokumente dazu als Anhänge, ermöglicht die thematische Organisation in Bibliotheken und Unter-Bibliotheken, ruft selbständig Metadaten ab, unterstützt Tags und Notizen und erzeugt automatisch Zitate nach unzähligen möglichen Zitier-Standards. Mit üblichen Office-Anwendungen ist es voll integriert und gegen schmales Geld kann man auch Online-Speicherplatz dazu kaufen, um geräteübergreifend (PC / Tablet) auf Datenbank und Dokumente zugreifen zu können.


5. Zitieren
Wie eingangs erwähnt, sind Literaturquellen nicht nur guter Ton sondern wertvoller inhaltlicher Bestandteil jeder Arbeit. Aber wie zitiert man „korrekt“?

Grundsätzlich sollte man mit dem Zitat dem Leser eine eineindeutige Anweisung geben, um welches Dokument es sich handelt. Dazu ist mindestens die Bezeichnung des Journals sowie eine Identifikation des Artikels darin nötig – meist genügt Erscheinungsjahr und Seitennummer, ggfs kann auch die Angabe eines Bands erforderlich sein. Angabe von Autoren oder Titel des Papers sind nicht unüblich und können bei der Einschätzung des Inhalts hilfreich sein, sind aber zur Identifikation idR. nicht zwingend erforderlich. Was nun alles Bestandteil sein soll und wie die Formatierung und Reihenfolge aussehen soll, ist in Zitierstilen festgelegt die verschiedene Institutionen (vor allem Universitäten, Verlagshäuser) für sich definiert haben. Zotero kennt in seiner Datenbasis insgesamt ca. 8.100 verschiedene Zitierstile!

Generell sollte man sich in Zeiten digitaler Forschung und der Online-Verfügbarkeit von Informationen aber daran gewöhnen, dass die DOI heute das Maß der Dinge ist. Eine DOI wird immer direkt zur Original-Publikation verlinken und macht das Aufrufen für alle einfacher. Während ein Link in einem Print-Medium etwas fehl am Platze wirkt, sollte in einem Online-Medium wie Illumina wo immer möglich ein entsprechendes digitales Zitat im Vordergrund stehen.
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lemmi
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Re: Literatursuche für Amateurforscher

Beitrag von lemmi »

Wunderbar! Jede Menge nützlicher Input, systematisch dargestellt. Danke!
"Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden. Aber nicht einfacher." (A. Einstein 1871 - 1955)

"Wer nur Chemie versteht, versteht auch die nicht recht!" (G.C. Lichtenberg, 1742 - 1799)

"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie gesehen haben." (Alexander v. Humboldt, 1769 - 1859)
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Seaborg
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Re: Literatursuche für Amateurforscher

Beitrag von Seaborg »

Großartige Arbeit von Dir; geradezu ein neuer Eckpfeiler, der hier für das Forum eingeschlagen wurde.
Auch wenn ich keinen Beitrag plane, verliere ich mich gerne in der Kombination aus google scholar + sci-hub und stoße so manchmal auf eine neue Idee.
Oder ich durchwühle die alten Veröffentlichungen meiner Lieblingsautoren wie Benedetti-Pichler, Emich, Feigl, Pribil, Krauss und vielen anderen einfach so.
Ruheständler müsste man sein.... :angel:
K2Cr2O7
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Re: Literatursuche für Amateurforscher

Beitrag von K2Cr2O7 »

Sehr schön :D

Noch ein kleiner Hinweis für SciHub, ich nutze den regelmäßig, auch für meine Arbeit auf Wikipedia, dabei habe ich die Erfahrung gemacht, das er oftmals über das "normale" Internet nur sehr sehr langsam lädt, wenn man jedoch über den Tor-Browser "dem Zugang zum Darknet" aufruft, lädt er deutlich schneller. Nur so als kleiner Tipp.
Kommt ein Chemiker in eine Apotheke und sagt: "Ich hätte gerne Acetylsalicylsäure."
Der Apotheker antwortet: "Sie meinen Aspirin?"
Der Chemiker: "Genau, ich kann mir bloß dieses blöde Wort nie merken."
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mgritsch
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Re: Literatursuche für Amateurforscher

Beitrag von mgritsch »

Freut mich dass es gut ankommt :thumbsup: :D
Ergänzungen und Tipps gerne…
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Uranylacetat
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Re: Literatursuche für Amateurforscher

Beitrag von Uranylacetat »

Ich finde es sehr informativ und sehr gut erläutert! :wink: Und „Zotero“ gibt es auch als portable Linux-Version. Das ist für mich interessant, weil ich schon vor längerer Zeit vor MS und Windows geflüchtet bin.
"Der einfachste Versuch, den man selbst gemacht hat, ist besser als der schönste, den man nur sieht." (Michael Faraday 1791-1867)

Alles ist Chemie, sofern man es nur "probiret". (Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

„Dosis sola facit venenum.“ (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus 1493-1541)

"Wenn man es nur versucht, so geht´s; das heißt mitunter, doch nicht stets." (Wilhelm Busch 1832 -1908)
Heliumoxid
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Re: Literatursuche für Amateurforscher

Beitrag von Heliumoxid »

Super ! Insbesondere, weil ich nicht im Uni-Betrieb stecke.
Zotero muss ich mir auch mal ansehen. Als IT-ler und UNIX-er (UO2-Acetat : :thumbsup: ) etwas unter Linux.
Bei Heliumoxid, genauer Helium(II)- oxid, handelt es sich um eine Mischung aus Helium(I)- oxid und Helium(III)- oxid. Richtigerweise heisst es somit Helium(I,III)- oxid.
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immi07
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Re: Literatursuche für Amateurforscher

Beitrag von immi07 »

Hallo,

ich starte die Suche meist mit "Suchbegriff pdf", das filtert schon mal ein wenig.

Gruß Thomas
Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Pläne zu machen, Arbeit zu verteilen, Werkzeug zu holen und Holz zu schlagen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. Dann bauen sie das Schiff von alleine.

Du hast eine Handvoll Brombeeren und wirfst sie zur Erde. Sie verbinden sich mit der Erde zu Erdbeeren. Und Brom wird frei.

Können ist, wenn "Glück gehabt" zur Gewohnheit wird.
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