Kupferspiegel

Organische und anorganische Versuche ohne weitere Zuordnung.

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dg7acg
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Beitrag von dg7acg »

Langer hat geschrieben:Ich gebe dir nen Tipp: Kauf die RGs von Schott. Ich habe mir auch ein 100er Karton gegönnt, hat zwar 60€ gekostet, aber die gehen nicht gleich kaputt und 100 Stück halten auch ewig.


Gruß, Langer
...kann ich nur bestätigen ;-)
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Radithor
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Beitrag von Radithor »

Hi
Wie gesagt habe ich es mal versucht, nur Kupfer(II)-acetat zu erhitzen und, damit einen Spiegel zu erhalten. Es hat auch geklappt, nur sieht er nicht ganz so schön und gleichmäßig aus, wie wenn man es mit Hydrazinhydratlösung macht.
Hier mal ein Bild:
Bild
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dg7acg
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Beitrag von dg7acg »

auch ne art Cu-Pulver zu machen :mrgreen: :thumbsup:
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Cyanwasserstoff
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Beitrag von Cyanwasserstoff »

Noch ein Bild eingefügt, bei dem der "Spiegel" mehr zur Geltung kommt.
"It is arguably true that the tetrapyrrole system is Nature's most remarkable creation."
- Claude Rimington
aliquis
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Re: Kupferspiegel

Beitrag von aliquis »

www.youtube.com/watch?v=u1Xe8Fblz98&t=5 ... VybWlycm9y

Interessante Variante mit Hydrazin und Ascorbinsäure.

Leider hat die reine Hydrazinvariante unter alternativer Verwendung von alkalisch gestellter Hydrazinsulfatlösung bei mir nicht geklappt. :(

Kürzlich wollte ich übrigens etwas Kupferpulver aus Kupfersulfatlösung und Ascorbinsäure herstellen. Aber die Ausbeute war schmal und neben wenig Kupfer entstand vor allem reichlich Cu+ in einer grünlich-braunen "Suppe", deren Geruch tatsächlich an Maggi-Würze erinnerte... :?
Eigentlich wollte ich nur mal ausprobieren, wie sich das dadurch gewonnene Kupferpulver im Vergleich zu solchem verhält, das ich regelmässig durch Zementation aus meinen Kupfersalzabfällen recycle. Das wird mir im Vorratsbehälter nämlich immer dunkler bishin zu schwarzbraun durch CuO - offensichtlich verfügt zementiertes Kupfer über keinerlei Passivierung gegen Oxidation an der Luft. Durch Aufschlämmen dieses teiloxidierten Pulvers in verdünnter Schwefelsäure erhielt ich neben einer kräftigen Kupfersulfatlösung (die ich zur Reduzierung mit Ascorbinsäure wie oben beschrieben verwendete) eine etwa halbierte Menge wieder schön orangebraunen Kupferpulvers - mal schauen, wie lange es diesmal stabil bleibt...

Edit: Das mit Vitamin C hergestellte Kupferpulver oxidiert im verschlossenen Gefäss noch schneller als das mit verdünnter Schwefelsäure aufgefrischte.
Das nächste Mal versuche ich es vll. mit Elektrolyse, befürchte aber, dass das Pulver dann mit Elektrodengraphit verunreinigt wird. Weiß jemand, ob elektrolytisches Kupfer zur Selbstentzündung neigt (ist mir mit Zink mal passiert...)?
Ansonsten könnte man Zement-Kupfer vll. noch unter Inertgas (hätte Stickstoff da) in Ampullen einschmelzen. Habe ich zwar noch nie gemacht, aber irgendwann ist ja immer das erste Mal...
"Es lebe die Freiheit!" (Hans Scholl)
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